Sommerwind 2019 bei Popcorn und Ghostbusters

Hinzugefügt am 22. Juni 2019

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Traditionsgemäß fand zum Ende dieses Schuljahres einer der musikalischen Höhepunkte des Elisabeth Langgässer Gymnasiums in der voll besetzten Rundsporthalle statt. 
Das Sommerwindkonzert 2019 der Bläserklassen und der Big Band des ELG bot in bisher unerreichter Qualität sowohl musikalische als auch technische Höchstleistungen.

Nach dem Motto: „Was nützt es, hervorragende Musik zu machen und niemand bekommt es mit“ liefen Technik AG, Video AG, Bläserprojekt und viele weitere Mitwirkende aus der Schule ohne professionelle Hilfe von außen zu Höchstleistungen auf. Auf drei Bühnen saßen die Orchester der Bläserklassen 5, 6 und 7 perfekt ausgeleuchtet und fachkundig mit entsprechenden Mikrofonen für einen ordentlichen Ton versehen. Dazu lieferten stationäre und mobile Kameras auf eine große Leinwand hinter der Bühne für das weiter entfernt sitzende Publikum detailgenaue Ansichten der jungen Musizierenden. 

Dermaßen gut eingerichtet lieferten die Fünftklässler nach ca. 7 Monaten Übungszeit auf den Instrumenten einen fulminanten Start mit ihrer Lehrerin, Katharina Follmann ab. Die jugendliche Spannkraft entfaltete sich bei „Popcorn Prelude“ mit dynamischem Aufstehen der verschiedenen Register, wagte sich danach mit „Dragonfire“ an die Bändigung des Drachens und gab ihren Abschied mit „Let´s Rock“ unter lautstarker Hilfe des Publikums. Danach zeigten die Bläser aus den sechsten Klassen mit dem „Russischen Tanz“ aus der Suite „Der Nussknacker“ von P. Tschaikowsky unter Constanze Funk die Weiterentwicklung im zweiten Jahr deutlich auf. Der musikalische Reifegrad kam mit einer Bearbeitung aus dem Musical „The Lion King“ deutlich hervor und auch mit dem „Blues for Flutes“ und dem kraftvollen „Batman Theme“ konnte die Gruppe überzeugen.

Einen imperialen Start legte die Bläserklasse 7 mit „Imperium“ unter der Leitung von Henriette Sturm hin und zeigte anschließend mit den „Highlights von Harry Potter“ und „D.J.´s Mix“ eine beeindruckende Leistung mit welcher das bestens gelaunte Publikum in die Pause entlassen wurde. Nach einigen Minuten drangen dem bei schönem Wetter wohlschmeckende Köstlichkeiten des USA Austauschs genießenden Gästen ungewöhnliche Klänge ans Ohr. Die Bläserklasse 8 begann zusammen mit der Bläser AG sich auf der Bühne einzublasen denn: “Gute Musik braucht gute Vorbereitung“ ist das Motte des Leiters Ulrich Bergjohann, der sich mit seinen Schülern auf den musikalischen Höhepunkt des Abends vorbereitete. Schon mit der „Abaco Ouvertüre“ von Victor Lopez wussten die jungen Musiker mit kraftvollen rhythmisch anspruchsvollen Passagen und ebenso zarten Flötenthemen zu überzeugen. 

Mit der Musik aus dem Musical „West Side Story“ von Leonard Bernstein konnte das mit ca. 60 Musikern stark besetzte Orchester unter der einfühlsamen Führung von Ulrich Bergjohann seine ganze Reife nutzen und mit beeindruckender Dynamik die  Gefühlswelt der Geschichte um das Mädchen Maria erzählen. Die Reaktion des Publikums war überwältigend und zeigte, dass sich das einjährige Üben gelohnt hatte. Danach kam mit „Ciao Bella Ciao“ der Sommerhit des letzten Jahres auf die Bühne bevor mit „Ghostbusters“ ein original Geisterjäger in der Gestalt von Mathias Gall die komplette Halle unter johlendem Applaus mit Sprechchören „geisterfrei“ zauberte. 

In der Umbaupause für die Big Band dankte Ulrich Bergjohann den verschieden Gruppen, welche an dem Gelingen dieses Konzerts beteiligt waren, insbesondere dem Förderverein, ohne dessen finanzielle Unterstützung all die Anschaffungen, die sachkundig von Schülern bedient wurden nicht möglich gewesen wären. Danach war die Bühne bereit für die Big Band, welche noch einmal eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass sie immer besser eingespielt ist. Mit „Rock This Town“ wurde das Publikum schon gepackt und mit „California Dreaming“ in die 60er Jahre entführt. Die anspruchsvolle Rhythmik von „Mas Que Nada“ wurde ebenso überzeugend umgesetzt wie bei „Valerie“ mit welchem die Sängerin Isabella Marjanovic an das Mikrofon trat. Die Bearbeitung des John Fogerty Titels „Proud Mary“ in der Fassung von Tina Turner geriet zu einem beeindruckenden Zeugnis jugendlicher Kraft und konnte natürlich nicht ohne Zugabe bleiben. Dafür fanden sich dann alle ca. 220 Musiker zu einem beeindruckenden Finale auf und an die Bühne, um noch einmal mit „Let´s Rock“ zu demonstrieren, dass Musik Leidenschaft braucht und auch weitergeben kann. 

Zum Ende bedankte sich der Schulleiter Dr. Ernst Schmitt noch bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei den beiden Moderatoren Charlotte Wallraven und Tristan Schnürr für das beeindruckende Zeugnis schulischer Leistung außerhalb des normalen Unterrichts, und äußerte seine Vorfreude auf das nächste Jahr.

Eingestellt von Bergjohann / Bn